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„Wir machen euch satt“ verzichtet bewusst auf große Demo

PRESSEMITTEILUNG

Wir machen euch satt“ verzichtet bewusst auf große Demo
Die Landwirtschaft findet man im Januar 2020 nicht auf den Straßen der Bundeshauptstadt, sondern auf dem Berliner Messegelände.

(Messingen, 5. Januar 2020) – Mit zahlreichen Aktivitäten haben Landwirte im 4. Quartal dieses Jahres in ganz Deutschland auf ihre schwierige Situation aufmerksam gemacht. Angefangen hatte es mit den Grünen Kreuzen als Zeichen für einen stillen Protest, es gipfelte in der großen, aufsehenerregenden Bauerndemonstration in Berlin und erreichte mit einem Flashmob, mit dem sich deutsche Landwirte mit ihren niederländischen Kollegen solidarisch zeigten, einen weiteren Höhepunkt. Zusätzlich richteten unzählige regionale Initiativen ihre Botschaften an die Verbraucher, Medien und Politik. Der Dialog ist also in vollem Gang.

Deshalb hat die Landwirte-Initiative „Wir machen euch satt (WMES)“ jetzt beschlossen, anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) im Januar 2020 in Berlin auf weitere Großdemonstrationen zu verzichten. „Unsere Botschaften sind angekommen“, sagte dazu Bernhard Barkmann, einer der Initiatoren von WMES, „wir wollen unser Augenmerk verstärkt auf den direkten Dialog mit der Gesellschaft, auch auf unseren Höfen, richten“.

Ohnehin ist die IGW selbst die stärkste Demonstration einer vielfältigen deutschen Landwirtschaft, die 80 Millionen Verbraucher mit sicheren Lebensmitteln versorgt. Rund 400.000 Besucher jährlich beweisen eindrucksvoll das Interesse an dieser Leistung. Das Herz der Messe für die heimische Produktion ist seit Jahren der ErlebnisBauernhof, auf dem auch zahlreiche Landwirte Rede und Antwort stehen werden.

Dialog statt Protest

Vor fünf Jahren wurde das erste Mal in Berlin unter dem Motto „Wir machen Euch satt“ demonstriert. Daneben haben die Initiatoren und ihre Mitstreiter zunehmend den Dialog in den Regionen Deutschlands gesucht. In vielen Landkreisen sind Dialogveranstaltungen zur Grünen Woche bereits zur Tradition geworden. „Wir freuen uns über jede regionale Initiative, die den Dialog mit dem Bürger sucht“, sind sich Nadine Henke und René Rempt einig. Alle aktiven Bauern vor Ort sind dazu eingeladen, sich in diesen Face-to-face-Dialog einzubringen.

Ansprechpartner:

Bernhard Barkmann (0151 – 50749517)

Nadine Henke (0170 – 4897692)

René Rempt (01515 – 6965897)

E-Mail: info@dialogstattprotest.de

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