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Wie viele Menschen ernährt ein Landwirt heute?

Es kursieren unterschiedliche Zahlen in unterschiedlichen Publikationen. Das liegt meistens daran, dass die Produktivität der Landwirtschaft mit dem technischen Fortschritt laufend größer wird.

Die aktuellste und gleichzeitig höchste Zahl ist wohl 155, wie aus dieser Pressemitteilung des RLV im letzten Jahr hervorgeht.

Allerdings weist auch das Statistikportal „statista“ für das Jahr 2016 die Zahl 135 aus. Diese Zahl findet sich übrigens auch im Situationsbericht des DBV wieder. (PDF, S.16)
Häufig taucht auch noch die Zahl 145 auf. Dieser Zahlenwert ist wohl nur wenig älter und von 2016.

Ähnliche Zahlen gibt auch das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft an:

Nahrungsmittelsicherheit ist eine große Leistung der Landwirtschaft

Das vergangene Jahr 2018 zeichnete sich durcheine extreme Dürre in weiten Teilen des Landes aus. Man darf gespannt sein, wie sich die damit verbundenen Missernten auf diese Statistik auswirken werden.

Die Nahrungsmittelversorgung ist für viele obligatorisch und selbstverständlich. Sie sollte aber auch etwas mehr wert geschätzt werden

Das Emsland ist dabei

Das emsländische Landvolk (VEL) unterstützt die Aktion „Dialog statt Protest“

Zur zentralen Kundgebung nach Berlin vorm Brandenburger Tor wird wieder ein Bus aus dem Emsland anreisen. Mitglieder des VEL bekommen hier sogar 100 € Rabatt.

Die Vereinigung des Emsländischen Landvolks lädt ein: Fahrt zur Grünen Woche & zur Kundgebung „Dialog statt Protest“ vor dem Brandenburger Tor

Vier regionale Dialogangebote

Und darüber hinaus werden im Gebiet der VEL an 4 Standorten Dialogangebote in den größeren Städten organisiert.

Herzlichen Dank für die Beteiligung und Unterstützung!


Die PDF-Datei des Flyers zum Download


Blogbeitrag auf der Internetseite der VEL

Aufruf zu „Dialog statt Protest“

Einzelheiten zur fünften Auflage von
„Wir machen Euch satt“

Wie in jedem Jahr wird die „Internationale Grüne Woche“ (IGW) in Berlin als Bühne für eine anklagende und pauschale Kritik an die moderne Landwirtschaft genutzt.

Die Kritik, Proteste und Demonstrationen rund um die IGW treffen aber auch die vielen Bauernfamilien sehr. Die Fälle von Mobbing und Ausgrenzungen von Landwirten und sogar Bauernkindern nehmen leider zu. Viele fühlen sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt, dabei sind die Bauernfamilien in Wirklichkeit wichtige Stützen für die ländlichen Räume und Säulen der Gesellschaft.

Wir LandwirtInnen wollen Dialog und fordern eine differenzierte Betrachtung und Bewertung der Leistungen der täglichen Arbeit auf den Höfen.

Wieder dezentrale und zentrale Aktionen

Um den Willen zum Dialog und die Bereitschaft zur Veränderung zu zeigen, rufen wir alle LandwirtInnen dazu auf, zu Beginn der grünen Woche aktiv zu werden:

  • am Freitag, den 18. Januar 2019 um 10.30 Uhr am Brandenburger Tor für ein gemeinsames Zeichen *und
  • vor Ort bei den regionalen Aktionen, wie sie auch schon in den Vorjahren so vielfach und überzeugend durchgeführt wurden.

Die bewährte Aufteilung in zentraler Kundgebung in Berlin und dezentralen Aktionen ermöglicht es jedem, Flagge zu zeigen:

    • Für die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft in ganz Deutschland
  • für Veränderungsbereitschaft
  • für echten Dialog und
  • gegen Ideologie in der Landwirtschaftspolitik!

Mitmachen und Bescheid sagen!

Einzelpersonen und Gruppen, die in Berlin dabei sein wollen, melden sich bitte per Mail bei info@dialogstattprotest.de.

Alle dezentralen Aktionen und auch die zentrale in Berlin werden auf dieser neu eingerichteten Webseite begleitet.

Für die Bauern, die einen fairen Dialog wollen

Nadine Henke
René Rempt
Marcus Holtkötter
Bernhard Barkmann

*Am Brandenburger Tor wollen wir einen Tag vor der bunten Demo unsere Bereitschaft zum Dialog und zur Veränderung dokumentieren. Wir wollen zeigen, dass wir Landwirte durchschnittlich 145 Menschen ernähren- und dass wir das sehr gerne tun.
Dazu soll z.B. ein Mähdrescher aufgestellt werden und Getreide auf einem großen Laken abtanken, das von vielen Verbrauchern (am besten 145, einheitlich gekleidet) gehalten wird. Anschließend soll ein Landwirt in Arbeitskleidung in die Mitte der 145 gehen und damit deutlich machen, dass Landwirte in die Mitte der Gesellschaft gehören.

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken zu finden:

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